hier im spiegel artikel ist von ausnahmen die rede
Ausnahme:
"Für Nachrichtensendungen, Sendungen zum politischen Zeitgeschehen im Rundfunk und vergleichbare Angebote bei Telemedien" gilt diese Regelung nicht", jedenfalls "soweit ein berechtigtes Interesse gerade an dieser Form der Darstellung oder Berichterstattung vorliegt".
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732238,00.html
Mit freundlichem Gruß...
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Am 02.12.2010 um 15:10 schrieb Andreas van Baaijen:
> Danke lieber Bodo für die ausführliche Information.
> Ich bin in jedem Fall dafür, uns als jugendfrei zu klassifizieren!!
> Danke und Grüße
> andreas
>
>
>
> Am 01.12.2010 17:19, schrieb Bodo Pallmer:
>>
>> Liebe Web-Redaktion,
>>
>> der voraussichtlich am 1.1.2011 in Kraft tretende Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zwingt uns als Webseitenbetreiber dazu, uns mit der Möglichkeit einer Jugendschutzkennzeichnung vertraut zu machen.
>>
>> Wenn wir Inhalte anbieten, die für Kinder unter 12 Jahren problematisch sein könnten, sind wir verpflichtet, eine Kennzeichnung zu machen. Ansonsten droht uns eine Abmahnung.
>>
>> Wenn unsere Inhalte für Kinder unter 12 unproblematisch sind, können wir auch ganz auf eine Kennzeichnung verzichten (wie bisher). Allerdings nehmen wir damit in Kauf, dass strikt eingestellte sogenannte "autonome Jugendschutzprogramme", die von Eltern oder LehrerInnen auf von Kindern genutzten PCs konfiguriert werden, unser Webangebot sperren (weil nicht ab 0 oder ab 6 gekennzeichnet).
>>
>> In Blogger-Kreisen hat die neue Regelung bereits große Wellen geschlagen, die ersten Blogs schließen; mit der Begründung, dass die eigenen Inhalte ohne Experten nicht abmahnungssicher überprüft werden könnten. Nach meiner Einschätzung ist dabei auch viel Prinzipienreiterei im Spiel.
>>
>> Soweit ich bisher informiert bin, ist die Sache, zumal für unser Webangebot, etwas einfacher:
>> Als jugendgefährdend gelten im Wesentlichen pornografische und gewalttätige Bilder. Meines Wissens haben wir keine prügelnden Polizisten oder ähnliches online, auch keine verletzten DemonstrantInnen. Insofern kann es ausreichen, die Web-Admins der Gruppen und AGs zu informieren, dass aufgrund der neuen Regelung keine Fotos, die als gewalttätig eingestuft werden könnten, publiziert werden sollten.
>> Was das Forum angeht, haften wir nicht für "Drittinhalte" (die von BenutzerInnen eingestellten Beiträge), solange wir keine Kenntnis davon haben. Eine Überwachungspflicht besteht nicht.
>>
>> Wir können uns überlegen, ob wir eine Klassifizierung wollen, um dem Risiko zu entgehen, in Schulen und Kinderzimmern von den Bildschirmen zu verschwinden. Ein Zeitdruck, noch im Dezember zu handeln, besteht nicht. Die Möglichkeit der Klassifizierung wird technisch erst Anfang des nächsten Jahres von der "Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter" (FSM) bereitgestellt. (Ob neben der Erfassung des Domainnamens durch die FSM auch eine optische Kennzeichnung erfolgen muss, wird derzeit noch diskutiert.)
>>
>> Ebenfalls Anfang 2011 wird die FSM auch "Klassifizierungssysteme" zur Verfügung stellen, die den Anbietern dabei helfen sollen, die eigenen Inhalte zutreffend zu bewerten. Für private Anwenderinnen soll dieser Dienst kostenlos sein. Ob das auch für gemeinnützige Vereine gilt, wird herauszufinden sein.
>>
>> Viele Grüße,
>> Bodo
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