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Autor andreas.vanbaaijen
Empfänger andreas.vanbaaijen
Datum 2010-12-02.14:15:02
Inhalt
Danke lieber Bodo für die ausführliche Information.
Ich bin in jedem Fall dafür, uns als jugendfrei zu klassifizieren!!
Danke und Grüße
andreas

Am 01.12.2010 17:19, schrieb Bodo Pallmer:
> Liebe Web-Redaktion,
>
> der voraussichtlich am 1.1.2011 in Kraft tretende 
> Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zwingt uns als 
> Webseitenbetreiber dazu, uns mit der Möglichkeit einer 
> Jugendschutzkennzeichnung vertraut zu machen.
>
> Wenn wir Inhalte anbieten, die für Kinder unter 12 Jahren 
> problematisch sein könnten, sind wir verpflichtet, eine Kennzeichnung 
> zu machen. Ansonsten droht uns eine Abmahnung.
>
> Wenn unsere Inhalte für Kinder unter 12 unproblematisch sind, können 
> wir auch ganz auf eine Kennzeichnung verzichten (wie bisher). 
> Allerdings nehmen wir damit in Kauf, dass strikt eingestellte 
> sogenannte "autonome Jugendschutzprogramme", die von Eltern oder 
> LehrerInnen auf von Kindern genutzten PCs konfiguriert werden, unser 
> Webangebot sperren (weil nicht ab 0 oder ab 6 gekennzeichnet).
>
> In Blogger-Kreisen hat die neue Regelung bereits große Wellen 
> geschlagen, die ersten Blogs schließen; mit der Begründung, dass die 
> eigenen Inhalte ohne Experten nicht abmahnungssicher überprüft werden 
> könnten. Nach meiner Einschätzung ist dabei auch viel 
> Prinzipienreiterei im Spiel.
>
> Soweit ich bisher informiert bin, ist die Sache, zumal für unser 
> Webangebot, etwas einfacher:
> Als jugendgefährdend gelten im Wesentlichen pornografische und 
> gewalttätige Bilder. Meines Wissens haben wir keine prügelnden 
> Polizisten oder ähnliches online, auch keine verletzten 
> DemonstrantInnen. Insofern kann es ausreichen, die Web-Admins der 
> Gruppen und AGs zu informieren, dass aufgrund der neuen Regelung keine 
> Fotos, die als gewalttätig eingestuft werden könnten, publiziert 
> werden sollten.
> Was das Forum angeht, haften wir nicht für "Drittinhalte" (die von 
> BenutzerInnen eingestellten Beiträge), solange wir keine Kenntnis 
> davon haben. Eine Überwachungspflicht besteht nicht.
>
> Wir können uns überlegen, ob wir eine Klassifizierung wollen, um dem 
> Risiko zu entgehen, in Schulen und Kinderzimmern von den Bildschirmen 
> zu verschwinden. Ein Zeitdruck, noch im Dezember zu handeln, besteht 
> nicht. Die Möglichkeit der Klassifizierung wird technisch erst Anfang 
> des nächsten Jahres von der "Freiwilligen Selbstkontrolle 
> Multimedia-Diensteanbieter" (FSM) bereitgestellt. (Ob neben der 
> Erfassung des Domainnamens durch die FSM auch eine optische 
> Kennzeichnung erfolgen muss, wird derzeit noch diskutiert.)
>
> Ebenfalls Anfang 2011 wird die FSM auch "Klassifizierungssysteme" zur 
> Verfügung stellen, die den Anbietern dabei helfen sollen, die eigenen 
> Inhalte zutreffend zu bewerten. Für private Anwenderinnen soll dieser 
> Dienst kostenlos sein. Ob das auch für gemeinnützige Vereine gilt, 
> wird herauszufinden sein.
>
> Viele Grüße,
> Bodo
> -- 
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